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Webseite machen lassen?

Ja sicher geht das. Nur ist der Markt darin ziemlich unübersichtlich. Da das richtige Angebot zu finden, ist schwer und langwierig. Es kommt auch ein klein wenig darauf an, wieviel man bereit ist dafür auszugeben. Erst Recht, wenn der Fremdanbieter mit der Pflege der Homepage betraut wird.

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Wie bereits im Vorwort berichtet, habe ich auf der Suche diverse Content Management Systeme (CMS), zu deutsch: Inhaltsverwaltungssysteme getestet. Es handelte sich dabei nahezu ausschließlich um kostenlose Open Source, die der GPL (GNU Public Licence) unterliegen.

Es gibt unzählige kostenpflichtige Systeme auf dem Markt. Wer daher das nötige Kleingeld hat, kann sich auch in dem Bereich umschauen, wobei auch in dem Bereich die Qual der Wahl hat (Siehe rechter Kasten).

Frage: Was brauche ich egentlich, um ein CMS betreiben zu können?

Antw.: Das hängt von CMS selbst ab. Ein Webserver (Webspace) über einen so genannten Webhoster ist zwingend notwendig. Die meisten CMS benötigen einen Webserver mit PHP Unterstützung. Exotische CMS wie Plone zum Beispiel, benötigen einen Plone-Server oder das CMS OpenCMS, das einen Javaserver benötigt, um es zum Laufen zu bringen. Doch die allermeisten CMS brauchen lediglich den weit verbreiteten  Apache Server mit PHP-Unterstützung, wenn vorhanden dann die PHP-Version 5.3 oder besser nutzen. Viele aktuelle CMS setzten, aufgrund von HTML5, diese Version auf dem Server voraus. Ja und dann sollte man einen aktuellen Browser, wie der noch immer meist verbreitete Internet Explorer (ab Version 10) oder den beliebten Mozilla Firefox (ab Version 27) oder den schnellen Google Chrom (ab Version 32) oder den Nischenbrowser Opera (ab Version 11) installiert haben. Safari-Nutzer bleiben außen vor, da Apple die Weiterentwicklung für Windows eingestellt hat.

Last but not least benötigt man für die meisten CMS ein FTP Programm, wie das am häufigsten verwendete Filezilla, um das CMS, das sich nach dem Downloaden und entpacken auf der lokalen Festplatte befindet, auf den Webserver zu kopieren. Mehr nicht.

 

Frage: Warum ein CMS oder WCMS und keine Software, die ich lokal auf meinem PC installieren kann und die Webseiten anlegen, bearbeiten und löschen kann. Wie Frontpage oder Web2Date, usw.?

Antw.: Frontpage ist eine Software von Microsoft und hat die Entwicklung vor einigen Jahren eingestellt. Wenn Webseiten, die nun mit Frontpage gefertigt wurden und nun Änderungen daran vorgenommen werden müssen, jedoch aufgrund von Aktualisierungen des Betriebssystems Frontpage nicht mehr funktioniert, dann ist es schwierig diese Seiten weiter zu bearbeiten. Die mesten Hompagekastenprogramme wie Frontpage, Adobes Dremweaver und Web2Date, um nur einige zu nennen, sind nicht kostenlos. Die Open Source CMS (WCMS) ja.

Wenn nur eine Person an der Homepage arbeitet, reichen die Programme vollkommen aus, da sie lokal angelegt, bearbeitet und dann hochgeladen werden, um Online zu sein. Für kleinere bis mittlere Präsentationen ausreichend. Für umfangreichere Projekte wird die lokale Lösung schnell unübersichtlich. Bei kleineren Änderungen am Inhalt muss die komplette Seite hochgeladen werden. Einige Programme sind in der Lage, die Änderungen selbst festzustellen und synchronisieren diese mit dem Webserver.

Wenn sich nun aber mehrere Person an der Homepage beteiligen sollen, ist ein CMS einfach besser geeignet, da man verschiedene Berechtigungen, auch Gruppenberechtigungen an den registrierten User vergeben kann. Ist lokal schlecht möglich, da die CMS (auch WebCMS bzw WCMS genannt) Online bearbeitet werden. Mit einem Browser den Anmeldebereich aufrufen, sich anmelden, Webseite, die geändert werden soll heraussuchen, diese bearbeiten und abspeichern - FERTIG Die bearbeitete Seite ist Online.

Die Frage der Berechtigungen:Die meisten CMS, bis auf kleine Portfolios, haben die Möglichkeit Berechtigungen zu vergeben. Dazu legt man diverse Gruppen an. Diese Gruppen erhalten nun gewisse Berechtigungen auf der Homepage (HP).

Wie erkennbar, ist die Vergabe von Berechtigungen hirarchisch aufgebaut. Der Admin oder Super-Admin steht ganz oben, dann folgen die Moderatoren oder Redakteure, dann der registrierte User und zuletzt der Besucher (Gast) der HP. Damit wird der Mißbrauch der HP vorgebeugt und ist vor unliebsamen Überraschungen weitgehend geschützt, ohne dabei die Möglichkeit zu verlieren, Anderen eine Beteiligung an der HP zu gewährleisten.

Wie könnte das in der Praxis aussehen? Beispiel: Eine Vereinswebseite! Der Webmaster ist Admin oder Super-Admin und hat vollen Zugriff auf die gesamte Homepage. Dem Vorstandsvorsitzenden vergibt man Adminrechte. Dann legt man eine Gruppe 'Vorstand' an, die, wie bei der oben beschriebene Moderatorengruppe, Seiten anlegen, ändern. löschen können, Kommentare abgeben, aber den sonstigen Zugriff verwehrt, damit nicht durch Unkenntnis die HP zerstört wird, da jedes Vorstandmitglied einen anderen Kenntnisstand zur Nutzung des CMS hat und daher leichter mal was 'schiefgehen' kann. Dann eine Gruppe 'Mitglieder', die wie der reg. User nur sehr eingeschränkten Zugriff auf die HP bekommen. Dann pflegt man die Mitglieder des Vereins ein und weist jedem eine der angelegten Gruppen zu.

Doch nun zu meinen CMS Projekten.

Eingehender werde ich auf die Open Source CMS Joomla und Websitebaker eingehen. Kurzberichte werden erfolgen über die CMS