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Vorwort

Wer, trotz anfänglicher Hürden, sein Ziel verfolgt eine Interpräsenz fertig zu stellen, wird von einer inneren Zufriedenheit beseelt sein.Seit 1999 beschäftige ich mich mit der Erstellung von Webseiten. Zu der Zeit war HTML Version 3.2 weit verbreitet, obwohl 4.0 bereits längst veröffentlicht war. Nur war die Version  3.2 noch kompatibel mit dem derzeitigen Internet Explorer 5.5 und 6.0 von Microsoft. Als quasi Monopolist stieg Microsoft aus dem W3C aus und ging eigene Wege, zumindest was den Spezifikationen mit dem CSS anging und im Duell mit dem Navigator von Netscape zum Browserkrieg ausuferte. Es gab daher fast ausschließlich Webseiten mit dem Hinweis, dass diese für den Internet Explorer optimiert waren. Nutzer anderer Browser wie Netscape Navigator, später Mozilla Suite, Mozilla Firefox oder Opera blieben außen vor, da sie die Microsoft eigenen CSS Anweisungen in Verbindung mit HTML nicht darstellen konnten.

Das änderte sich erst, als mit Web 2.0, Java, Javascript und Flashelemente in die Seiten aufgenommen werden konnten. Als Microsoft feststellte, dass der Internet Explorer Marktanteile an die anderen Browserentwickler verlor, mit Mozilla Firefox ein konkurenzfähiger Browser steigende Marktanteile verbuchte, Microsoft den Internet Explorer vom Betriebssystem Windows trennen musste, versuchte es nun durch neuere Browser ab Ende 2006 (IE7) Marktanteile zurück zu gewinnen. Als dann der schnellere Google Chrom den Browsermarkt komplett neu aufmischte, wurden die Karten vom Browsermarkt neu gemischt und da hinkte der Internet Explorer den Anderen weit hinterher. Mit der Version 11 hat man so einigermaßen in Punkto Funktionalität und Geschwindigkeit aufgeholt. Seit Win10 heißt der Internet Explorer nun Edge. Mittlerweile optimieren die Webseitenhersteller ihre Webseiten nicht mehr nur für den Internet Explorer, sondern fügen so genannte 'Häcks' in die CSS Anweisungen, damit der IE die Seiten korrekt darstellen kann. In Punkto Sicherheit wird Seitens des Bundesamts für die Sicherheit in der Informationstechnik (kurz BSI) abgeraten den Internet Explorer zu nutzen.

Nun, als meine erste Homepage fertig war, bestand sie lediglich aus HTML, ein klein wenig Javascript und ein bisschen CGI.. Sie sah, wenn ich ehrlich bin, langweilig aus, aber sie funktionierte. Wie bei vielen Anfängern sichtbar, hatte ich die erste HP mit viel unnützen Spielerein bestückt, um sie interessanter zu gestalten. Die HP war auf einem Webserver gespeichert, der kein PHP und kein MySQL beinhaltete. Gästebüch und Counter wurden von Fremdanbietern in die HP eingebunden.

So sah meine erste Indexseite, den ich für unseren Verein gemacht hatte aus:

beispiel1.png

Etwas spartanisch, gebe ich zu, aber es war ein erstes Erfolgserlebnis.

Frühjahr 2002 wechselte ich auf einen anderen Webhoster und wechselte dabei auch gleich das Outfit für die Webseite. Das Template und sämtliche Button waren nun gelb. Leider ist davon nichts erhalten gebleiben. Ich verzichtete nun auf Fremdanbietern in Punkto Kontaktformular, Gästebuch, Counter und einen Downloader. Stattdessen erste Erfahrungen mit PHP und MySQL durch kostenlose PHP Scripte. Nun war man eigenständig für die Pflege der Daten verantwortlich. Dennoch musste der Inhalt mit einem HTML Editor bewerkstelligt werden. Das hieß: Editor aufrufen, die Seite öffnen, die man aktualisieren wollte, die Seite bearbeiten, danach abspeichern, den FTP Client aufrufen, mit dem Server verbinden, die Seite hochladen und im Browser die bearbeitete Seite überprüfen. Wenn man einen Fehler entdeckte oder eine andere Seite bearbeitet werden musste, dieselbe Prozedur von vorne. Dabei stellte ich mir die Frage: "Geht das nicht unkomplizierter?"

Einen richtigen Schub in den Zugriffszahlen und in den bereitzustellenden Möglichkeiten gab es, als ich mich näher mit Content Mangement Systeme (CMS) beschäftigte. Ich erkannte den Vorteil der einfacheren Bearbeitung von Webseiten und das diese nicht unbedingt auf dem lokalen Rechner geschehen musste. Man konnte dies Online erledigen. Es war lediglich ein Browser notwendig.

Doch welches CMS war für mein Projekt am Besten geeignet? Es gab massenweise im Netz davon. Meine Vereinswebseite hatte bis dato ca. 25 Webseiten und hatte vor dieses gerne durch weitere Funktionen zu erweitern.

Es kamen für mich nur Open Source (OS) CMS in Frage. Die Kostenpflichtigen, die kostenlos nur als Demoversionen mit zeitlichen oder Funktionseinschränkungen zu erhalten waren ließ ich außer Acht. Doch auch im OS-Bereich gab es unzählige CMS. Testberichte dazu waren Mangelware. Lediglich über Mambo/Joomla, Wordpress, Drupal oder Typo3 gab es Tests oder Meinungen dazu, die mir auch nicht sonderlich in meiner Entscheidung weiterhalfen, da die getesteten oben genannten für eine Vereinsseite ein wenig überdimensioniert schienen.

Irgendwann stieß ich auf Websitebaker Version 2.6.4. (2006) Dieses schien mir als das am einfachst zu erlernende CMS zu sein. Es gab viele Templates und Addons (Plugins). Also installierte ich es und machte damit die Vereinsseite fertig. Im Dezember 2006 wurde sie freigegeben. Es wurde eine Bildergallerie, Downloads von Katalogen und Geflügelpestinfos, Gästebuch, Nachrichten, usw. angeboten. Selbst eine Spieleseite (über den Wrapper) und eine Onlineumfrage wurden eingebunden. Eine Geflügelbörse wurde über ein Fremdscript eingerichtet, jedoch später durch Hacker unbrauchbar gemacht und Gegenstände und Dienste angeboten, die auf einer Rassegeflügelvereins HP nichts zu suchen hatten, so dass diese deinstalliert werden musste. Die HP wurde fleißig gewartet und die Updates ließen sich bis zur Version 2.8.1 problemlomlos updaten. Durch den Wechsel auf 2.8.3 wurde die HP, die mittlerweile auf 102 Webseiten angewachsen war unbrauchbar gemacht. Viele Module waren nicht mehr anspech- und verwaltbar. Weiterhin funktionierte der Captcha Schutz nicht mehr und ich erhielt eine Flut vom Spammails. So musste ich daher umdenken und mir erneut auf die Suche nach einem passenden CMS begeben. Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig , als mich eingehender mit Joomla zu befassen. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase baute ich die Webseite Okt. 2012 komplett in Joomla 2.5 um, so dass ich die Sicherheitsvorkehrungen erweitert habe, ohne auf Bedienkomfort für die Besucher verzichten zu müssen. Laut Besucherstatistik war die Joomla HP sehr erfolgreich. Sie ist heute (Mai 2017) nicht mehr aktiv, da Dezember 2016 das Admin-Passwort, trotz Verschlüsselung, geändert und ein Zugriff auf die HP unmöglich gemacht wurde. Seitens des Webhostbetreibers wurde die HP dicht gemacht, das der Webserver als Massenspamschleuder missbraucht worden sei. Zu sehen ist die aktuelle Homepage des Rassegeflügelzuchtvereins Wehdel und Umgebung e.V. auf http://www.rgzvwehdel.de , die mit dem CMS WBCE (Websitebaker Comunity Edit) erstelle wurde.